Sonnenfinsternis: Im Schatten des Mondes

Unser Mond ist wohl neben der Sonne DER Himmelskörper, der in der Menschheitsgeschichte die Hauptrolle einnimmt – vielleicht noch mehr als die Sonne. Er/sie ist mystisch, hat “magische” Kräfte und bewegt ganze Meere. Ohne diesen Teil von uns, der Erde, könnten wie nicht sein. Trotz Mondbesuche, wissenschaftlichen Erklärungen hat er an seinem geheimnisvollen Erscheinungsbild nichts eingebüßt. Im Gegenteil.
 

Der Mond im neuzeitlichen und keltischen Wegweiser

Der Mond im Triskel

Keltische Symbolik der Moderne:
Die sich abzeichnende Mondsichel im Triskele des Maverique in der Sonnenfinsternis

Symbole helfen uns auf vielen Ebenen zurechtzufinden. AKK helfen z.B. Figuren an den Türen, damit sie die richtige Entscheidung trifft. In einer anderen Zeit halfen uns besonders Symbole im Leben zurecht zu finden. Bei mir und vielen anderen ist das heute nicht anders. Manchmal gerät einiges in Vergessenheit, schlummert in den Tiefen der Seele. Aber der Tag nicht fern, an dem man sich dieser erinnert.

Der Mond war schon immer mein Begleiter, oft mein einziger Trost. Frühjahr 2017, als ich zu Besuch beim Fürsten war, ist das Triskele hinzugekommen (Schmuck für die besonderen Tage). Es gibt keine einzige Wahrheit über die Bedeutung des Triskel, aber viele Möglichkeiten. Welche Bedeutung man für sich zuordnet, liegt an einem selbst.

 

Farbenlehre: Ich bin anders … (geworden)

Unter dem Regenbogen tummeln sich viele Farben und noch mehr Farbkombinationen. Alle haben ihre Daseinsberechtigung und Bedeutung. 2013 waren es bei mir die Farben blau – rosa – weiß und ich gab kund, stolz auf mein Werdegang, mein Sein zu sein – auch wenn die schwule Community im Waldschlößchen die Augen dabei verdrehte. Heute sieht das ein wenig anders aus.

Heute sind es die Farben gelb – weiß – orange (psychische/äußere Hülle *hoch deutet*) und braun – weiß – grün (innere Hülle (Seele)). Geblieben ist das Weiß. Dem Genderwahn eins drauf setzend, erzähle ich von erstgenannter Farbkombination, von einem Geschlecht, das sich auch nicht im klassischen Sinne zuordnen läßt.

Ich bin zwar der Frau (viel) näher als ich dem Mann je war, aber nicht Frau im herkömmlichen/gesellschaftlichen Sinne. Und die “Frau” in mir stellt nun die Wurzel dar, von der ich mich und mein Geist sich nährt. Aber was bin ich? Ich zähle mich eher zu den maverique.

Maverique ist ein nicht-binäres Geschlecht, das sich durch Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von anderen Geschlechtern auszeichnet.

Maverique ist streng genommen eine Geschlechtsidentität und kein Geschlechtsausdruck. “Wie sich eine Maverique-Person ausdrückt oder präsentiert, liegt ganz bei dieser Person.” Maverique ist kein Überbegriff, sondern eine spezifische Geschlechtsidentität.

Gelb symbolisiert die Unabhängigkeit von männlich und weiblich. Gelb kann auch nicht aus anderen Farben gemischt werden, ist eine eigenständige Primärfarbe. Die Unabhängigkeit von der Zweigeschlechtlichkeit stellt die Farbe Weiß dar. Weiß symbolisiert auch das unbeschriebene Blatt. Dann trifft nicht binär zu? Im gewissen Sinne, aber nicht im Sinne von “geschlechtslos”. Was ist mit Trans*? Nicht mehr im Sinne MzF oder ähnliches, wie es hier und da oft aus Worten formuliert wird. Es ist auch keine Mischung aus Mann/Frau, gar heute so, morgen so. Es gibt kein Wort für mein Geschlechtsempfinden. Muß auch nicht. Dafür und für das Unkonventionelle in mir steht die Farbe Orange. Ich bin eben ANDERS – geworden -, als angedacht. Ob zum “Guten” hin, wird die Zeit zeigen.

 
Bildnachweis: Sonnenfinsternis (Yokota Airbase 2012) Toiletten (Wikipedia)
Update: 13.12.2019 – Artikel geteilt

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