Zum Jahreswechsel blickt man gerne zurück. Der Rückblick auf das Jahr 2019 zeigt in mancher Hinsicht einen besseren Verlauf als das vorangegangene Jahr. Die Lunge pfeift zwar mit den verbliebenen Lungenbläschen aus dem letzten Loch, aber die Operationen sind soweit gut verlaufen. Dem Körper muß ich nun Zeit geben sich zu erholen, damit er für den letzten Lebensabschnitt gut gerüstet ist. So gesehen sieht es gut aus, wenn da nicht das soziale Umfeld wäre.

Rückblick auf 2019

Jahreswechsel 2020
Auf gepackten Koffern
Eine zwei Zeilen-Kündigung

Nach 2018 scheint Welt zu meinen, da geht noch was. Und so kommt es wie es kommen muß, die Offenbach Post veröffentlicht im September 2019 einen Artikel zum Thema Einliegerwohnung, den bekommt meine Vermieterin im November 2019 zugespielt und mit einem “I’m so sorry” ließ sie mich wissen, daß im Briefkasten meine Wohnungskündigung vorliegt. Die Begründung erzählt der kopierte Zeitungsartikel.
Sie wollte mich schon 2018 loswerden, als ich ihr die Personenstands- und Namensänderung für die Änderung des Mietvertrags vorlegte. Sie ist nicht nur rassistisch unterwegs, weswegen ein dunkelhäutiger Mensch nicht zu dunkel sein darf. Eine Behinderung darf ein Mensch auch nicht haben und dann ist sie auch noch trans*feindlich. Wie dem nun alles sei, zum 31.05.2020 hat sie mir gekündigt.

Ich habe schriftlich nach §575 BGB Einspruch erhoben, worauf sie dann schriftlich den Eingang meines Schreiben bestätigte und mich mit zwei Zeilen wissen ließ, daß sie bei der Kündigung bleibt. Nun werde ich von meinem Zurückbehaltungsrecht nach § 273 BGB Gebrauch machen, da sie trotz Ankündigung mir noch nie eine Betriebskostenabrechnung (Nebenkosten) vorlegte. Aus diesem Grund sehe ich von Voraus­zahlungen bis auf weiteres ab.

Dadurch soll der Vermieter bewegt werden die Nebenkosten abzurechnen. Das Zurück­behaltungsrecht dient somit als Druckmittel und wahrt zugleich die finanziellen Interessen des Mieters (Bundesgerichtshof, Urteil vom 29.03.2006, Az. VIII ZR 191/05).

 

Jahreswechsel: Ausblick auf 2020

 

Obdachlos durch das Jahr 2020?

Nun, ich hoffe nicht, daß es soweit kommt. Da ich mich in Offenbach nicht sonderlich wohl fühle, liegt es nun auf der Hand die Zelte anderswo aufzuschlagen. Kassel ist leider außen vor, obwohl mal anders angedacht, ich da gerne wohnen würde. Bleibt Hanau durch meine ehrenamtliche Tätigkeit als Ziel. Wenn aber alle Stricke reißen, wird das bißchen Habe irgendwo gebunkert und dann weiter geschaut. Über die Weltmeere schippern ziehe ich aber nicht in Betracht, da Wasser keine Balken hat. Und irgendwo muß ich mich ja festhalten. wink

 

Die erweiterte Form einer Grenzgängerin

Fotografie und Bildbearbeitung
… unterwegs in Kassel mit der Sony α6000
(umgesetzt mit Affinity Photo)

Wer meinen alten Blog kennt, hat des öfteren Beiträge zu lesen bekommen, die von meinen Spaziergängen und Ausflügen erzählen. Diese sind merklich weniger geworden. Das lag unter anderen an der angegriffenen Gesundheit, die längere Ausflüge nicht mehr zuließ. Auch heute ist ein Ausflug mit Fotoapparat noch kräftezehrend. Das merke ich dann am anderen Tag. Ständig müde und keine Energie. Aber das will ich dennoch ändern, denn ich muß ja meiner Errungenschaft die Welt in Hessen zeigen. Zumindest ist der anstehende Jahreswechsel ein guter Anlaß sich das vorzunehmen.

Ein Gang geht nach Nordhessen, zur Wilhelmshöhe. Vielleicht ist dieser auch mehrmals nötig. Kommt drauf an, ob ich auf Anhieb die Örtlichkeit finde, die ich im Sinn habe. Der Opel Zoo steht auch auf der Liste. Da war ich zum letzten Mal in jugendlichen Jahren. Mittlerweile hat sich da ja vieles getan. Natürlich stehen auch noch vor Ort Frankfurter Geschichten auf dem Plan. Bin ja ein Frankfurter Gewächs aus Sachsenhausen. yes

 

Neue Pinselstriche zum Jahreswechsel

In einem älteren Beitrag erzählte ich mit welchen Programmen ich Grafikgeschichten für den Blog und anderswo zustande bringe. Da hat sich kürzlich etwas getan. yes

Ich habe mir für ein einmalig kleines Geld vor Jahreswechsel (Black Friday) bei der Firma Affinity einen Arbeitsplatz besorgt (kein Abo). Allerdings haben sie mich wissen lassen, daß ich noch ein bißchen die Schulbank drücken sollte, sollen die Ergebnisse ansprechend, zufriedenstellend sein. Ganz vorbei ist es mit den alten Programmen aber noch nicht, denn manche Dinge liegen im Original z.B. im png-Format mit Ebenen vor. Die beherrscht nur Macromedia Fireworks. Gleiches bei den psd-Dateien. Muß ich dann erst mit Affinity Photo oder Designer neu erstellen. Die nächste ANDERSraum-Aktion wird mit Affinity Publisher “gezaubert”. wink

Und wenn es klappt, ich eine schöne Wohnung bekomme, dann male ich wieder – nach Art der Montagsmaler_innen in Kassel. Diese Gemeinschaft mit Lun und den Künstler_innen vermisse ich sehr.

Während ich zum Jahreswechsel im LSKH Frankfurt u.a. hinter der Bar anzutreffen bin, veröffentlicht WordPress diesen Beitrag – wenn nix schief läuft. Sonst schubs ich später hinterher.

Kommt gut ins neue Jahr, stolpert unterwegs nicht über den Jahreswechsel und laßt es Euch 2020 gut gehen.
cu bye2

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