last.fm 2023 | Musik | Rückblick
Musik. Sonst Nichts.

Musikrückblick auf das Jahr 2023

An anderer Stelle habe ich schon mal erwähnt, dass in einer anderen Zeit scrobbeln schwer in den Foren angesagt war. Unter scrobbeln versteht man, einen Song auf last.fm den man anderswo abspielt, zu tracken. Was ich hier am Rechner oder unterwegs laufen habe, das wird auf last.fm gelistet – sofern zugeteilt. Dafür gab und gibt es Plugins für die einzelnen Player, auch für verschiedene Betriebssysteme. Und wie das dann so ist, auch last.fm wurde zwischendurch mal der Rücken gekehrt. Warum soll es ihnen anders ergehen als Twitter, Mastodon, Meta, WKW und Co. Allerdings gibt es dann auch keinen Musikrückblick.

 

Musikrückblick 2023 (Backgroundmusic “Frankfurt Trax”)

Das hat natürlich auch alles seine Grenzen. Soundcloud, Radiosendungen und Podcasts tracke ich nicht. Einzig TIDAL und die eigene Musikbibliothek werden gescrobbelt. Und dies auch nur auf dem großen Rechner – groß, da großer Bildschirm – und dem Smartphone. Laptop (gleiche Prozessorstärke) und iPad sind außen vor. Und wenn man sich das so anschaut …

last.fm Scrobbles
Das Jahr 2023 – Rückblick auf die Hörgewohnheiten

… sind ein paar Anmerkungen fällig:

  • Tangerine Dream: Nur bis/mit Johannes Schmoelling. Alles was danach kam, vor allem die 2000er-Geschichten – nicht meins.
  • Jean Michel Jarre: Qxygene, Equinox und Zoolook mit Laurie Anderson. Die 46 Minuten „Waiting for Cousteau“ sind auch noch dabei.
  • Klaus Schulze: Mit 192 gescrobbelten Tracks hat Klaus zwar nicht die Krone der gescrobbelten Tracks, die hat Biosphere, aber vielleicht die der Gesamtspielzeit. Müsste man mal ausrechnen. Nur zwei Scrobbles einer LP als Beispiel:
    Bayreuth Return 30:32
    Wahnfried 1883 28:38.
  • Auch hier bin ich eher in den Jahren des analogen Synthesizerfuhrpark anzutreffen, hin und wieder lausche ich der Neuzeit …
    Wie sagte Klaus einmal: „Andere machen ein ganzes Album, da fange ich erst an.“

  • OMD: Neues Album lockt wieder in die Vergangenheit.

 

Erkenntnisse des Rückblickes

Auch ich bin stehen geblieben, komme zu der Erkenntnis: Das Beste hast du erlebt. Höre ich mir so die Jungs vor Ort an ihren digitalen Turntables an, ist das für mich irgendwie technoide Marschmusik. Da wird kein Style oder Sound zelebriert. Alles eine Matsche. Mein Ding ist es nicht mehr. Da höre ich mir lieber die alten Mixe an. Man wird eben älter, nicht wahr?

Ich denke aber, in 2024 wird es einige Verschiebungen geben. Die „Seuchengebiete“ stehen derzeit im Mittelpunkt. Mit The Closed Eye View von Stevie B-Zet (Steffen Britzke † 27. Juli 2023) lasse ich euch nun allein.

Beitragsbild: foobar2000 – Frankfurt Trax