Die Geschichte Mond – Venus ist eine Art Liebesgeschichte. Sowohl in der Mythologie als auch auf irdischen Boden. Das eine nicht ohne das andere. Manchmal ist aber eine Komponente nicht vorhanden, dann spricht man auch hier von einer Dunkelzeit, wie den Vorboten eines schwarzen Loches, was im Zentrum der Milchstraße sich plötzlich nicht mehr still verhält. Selbst die Rundschau aus Frankfurt verschlagzeilt:

Schwarzes Loch im Zentrum der Milchstraße wird plötzlich gefräßig

Save the Earth bekommt eine völlig neue Bedeutung.

Planeten unseres Sonnensystems
Der Planetenweg in der Milchstraße – einer fehlt

Sternenstaub auf dem Planetenweg

Im Angesicht der Venus

Wie bekannt ist rechts ab vom Mond der hellste Planet unseres Sonnensystems auszumachen, zumindest in unseren Breitengraden. Die Venus. Manchmal ist die Venus der Morgenstern, manchmal aber auch der Abendstern, kommt eben darauf an, wann man mal vom Smartphone aufblickt.

Auf irdische Maßstabe gebrochen ist zwar die Venus auf dem Planetenweg zwischen Hainstadt und Seligenstadt links der Erde zu finden, aber philosophisch betrachtet, wie auch im wahren Leben, ist sie rechts vom Mond anzutreffen.
Ich könnte jetzt eine bildliche (biblische) Erklärung reichen, wie: … Mach’ ich aber nicht, schon wegen der Hobby-Psychologen nicht. hmm

Der Planetenweg zwischen Hainstadt und Seligenstadt

Der Planetenweg in Hainstadt am Main (Gemeinde Hainburg) beginnt mit der Sonne. Die Abstände der Planeten sind, wie auch die kleine Kugel auf der Spitze der Pfeiler, maßstabsgetreu umgesetzt, um einen Eindruck der Größe unseres Sonnensystems zu bekommen. Angangs noch recht überschaubar, werden die Abstände immer größer. Manche Kugel auf der Spitze auch, manche ist kaum auszumachen, wie der Mond, der ein Begleiter der Erde ist und kein Planet.
Bei Pluto angekommen, wich die Freude schnell dem Entsetzen: Da fehlt ein Planet. Nachgezählt… Bis Saturn waren alle Planeten da. Der Abstand zwischen Saturn und Pluto war aber schon sehr groß. Wo war die Nr. 8 des Sonnensystems, denn Pluto ist die Nummer 9 nach alter Zählart? unknown

fool3 … es geht nicht ohne das Wissen um den fehlenden Planeten nach Hause. Aber, erst etwas essen und aufwärmen. Die Qual der Wahl fiel auf “Main Döner”. “Main Döner” versprach ein warmes Mahl, in einem warmen Raum. Mehr war in der Nähe auch nicht auszumachen (war aber ok), zudem lag auch der Imbiss auf dem Rückweg von Seligenstadt nach Hainstadt. Gestärkt ging es dann auf die Suche nach dem verlorenem Planeten.

Und dann …

Der Planetenweg
Der verschwundene Planet

 

Schätze im Schwarzbruch

In unseren Breitengraden läuft derzeit vieles schief. Neben den aussterbenden Grundrechten, die mit Gesetzen im Ikea-Modus zusammengezimmert werden, deren Zweifelhaftigkeit erst Jahre später von Karlsruhe einkassiert werden, ist die Wahrheit eine aussterbende Spezies. Ähnlich wie Bandsalat. Aber, die Wahrheit selbst wird die Lüge später Lügen strafen.

Wissenschaftler entdecken zwei massive schwarze Löcher nahe der Erde!

Vor Seligenstadt kann man sich verinnerlichen, wie es sein wird, wenn der Gott der Unterwelt (Pluto) wegen der Degradierung seines Göttersitzes entweder einen dicken Stein nach uns schmeißt, oder aber die schwarzen Löcher anschubst. Es läuft aufs selbe raus. Hätten sie mal Pluto gelassen. (weitere Gedankengänge)

Nach der Erkenntnis des aufkommenden Unglücks ging es wieder Richtung Hainstadt. Nicht mehr am Main entlang, sondern links ab Richtung Schwarzbruch von Seligenstadt. Und dort wartete Santa Claus auf die kosmischen Weggefährten…

Geocaching am Planetenweg
Geocaching: Santa Claus
(kein “hohoho” sondern ein Herz-Schmerz-Schlager erklang.)

Das war nicht der einzige Geocaching-Schatz, der gehoben wurde. Weitere wurden auf dem Planetenweg selbst erschlossen. Darunter auch einen von “Drei Pilgermuscheln”. Ein Qualitätsmerkmal in Sachen “Verstecke von Logbüchern” und ein Highlight in Sachen Geocaching. Allerdings sind die Vertreter der Öpik-Oort-Wolke (Mehrzahl) mir weit voraus. Ich habe etwas weniger als 40 Funde bisher zusammen, und die beiden Abgesandten sind schon bei weit über 1000.
Dafür rätseln sie über hiesigen “Schattenblog”, weil sie in mir etwas anderes sehen als der Blogname suggeriert, und über mein Verhältnis zur “Venus“.

Anderswo ist die Schattenwelt in seiner musikalischen Ausdrucksform nicht gewünscht, obwohl zuvor bekundet, da sie ein Zeugnis meines Selbst ist, um ein Bild von mir zu bekommen – zu traurig, und das ohne das “Ave Verum corpus” von Mozart. Tja, es gilt wie überall:

Nichts ist so, wie es scheint. yes


Nachtrag 15.12.2021: Nicht nur auf dem Planetenweg und in der Milchstraße verschwinden Planeten, auch hier bei der Erstellung der Planetengalerie. “Uranus” wurde vermisst, und nein, ich habe ihn nicht absichtlich wegen irgendwem/was ignoriert, oder ihn entmannt, sondern er hat sich schlichtweg dem Klick nach Saturn entzogen. Danke für den Hinweis.

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