Tagebuch: Unterwegs im Leben mit SARS-CoV-2

Es hat sich angebahnt. Coronapartys ohne Ende, Hamsterkäufe bis die Schranke fällt und der Mindestabstand an der Kasse beschränkt sich auf die Breite einer Handfläche. Hinzukommt, daß die vielen Experten zwar irgendwo einer Meinung sind, Politik treu alles nachbetet, man aber letztendlich für sich alleine sozialverantwortlich handeln muß. Und wenn das jede_r machen würde, wäre es um uns besser bestellt. Aber gut, es ist wie es ist. In einer Art Tagebuch schreibe ich so einiges nieder, was mir so widerfährt.

Was sich sonst noch so ereignet in Zeiten von Covid-19 verraten darüberhinaus meine Tagesnotizen auf Mastodon.

Das Tagebuch fängt mit der 10. Kalenderwoche an. Es fehlen also keine Einträge.


Tagebuch von Anika F.

Tagebuch

 

10. Woche vom 2. bis 8. März

Dienstag Heute war ich wegen der ständigen Beleidigungen meiner Vermieterin bei dem Diskriminierungsbeauftragten der Stadt Offenbach. Ein sehr netter Herr. Er konnte mir aber nicht weiterhelfen, da er mehr für die Stadt zuständig ist. Er hat mir aber angeboten, für mich bei der Schiedsstelle vorzusprechen. Es hätte aber wenig Sinn, da sich dies auch Monate hinzieht.

Am Abend bin ich zur Selbsthilfegruppe Trans*Life gefahren. Und hustet man nicht, so röchelt man doch – Covid-19 läßt grüßen. Ist schon irgendwo grenzwertig gegenüber seinen Mitmenschen. Hauptthema war heute für eine junge Trans* mit der Erkältungssymptomen:

WIR sind die Nr.1 in Sachen Sex und Begehrlichkeiten bei den Männern. Wir kommen noch vor den Lesben.”

Von ihr habe ich aber keine Antwort auf meine Frage: Wer ist dann wir? bekommen. Nur böse Blicke. Ich glaube sie hat mich gefressen, denn wir sind schon einmal aneinander geraten. “Transfrau” mit männlichen Geschlechtsteil unterwegs in einem Gayportal… facepalm

Mittwoch Mein Therapeut ist wieder gesund. Für meine Trans*Identität brauche ich ihn weniger, mehr für die Seele und meiner Definition des Frauseins. Unser heutiges Thema war deswegen u.a. auch die gestrige Geschichte bei Trans*Life. Er meint dazu: Bei GayRomeo ja, bei den Lesben laufen wir weit abgeschlagen unter ferner liefen.

Unterwegs zum LSKH die Mahnwache für Assange auf der Zeil getroffen. Freiheit für Julian Assange.

Transmain Treff im LSKH: Dort trifft man die coolsten/taffsten Männer unserer Gesellschaft. Trans*Männer sind auf einer ganz anderen Ebene anzutreffen. Eben ein anderes Kaliber als die testogesteuerten cis-Männer. Ich mag die Jungs.

Donnerstag Trans*Beratung in der AIDS-Hilfe in Hanau. Sibylle im Urlaub, Felicia nicht da… nix los. Büroarbeiten erledigt.

 

11. Woche vom 9. bis 15. März

Montag Im Endokrinologikum Hbf zum letzten Mal bei Fr. Dr. Son gewesen. Sie praktiziert demnächst in Mannheim. Schade. Aber Mannheim kann auch eine vierteljährliche Reise wert sein. Mal seh’n wie es im Endo Hbf weitergeht.

Mittags habe ich mich mit S. getroffen und sie zur ihrer ersten Stunde mit der Jugendtherapeutin begleitet. Es sieht für ihren Werdegang ganz gut aus. Anschließend sind wir zusammen zur Selbsthilfegruppe Trans*Rhein-Main gefahren. Thematisch stand dieses Mal die Personenstands- und Namensänderung nach PstG §45b im Mittelpunkt. Schwieriges Thema, weil alles sehr vage ist.

Dienstag Treffen mit M. in Hanau. Einfach mal unter Frauen quatschen. Das tut auch mal gut. Ich werde aber schon vorsichtiger. Covid-19 ist in den Medien allgegenwärtig. Aber noch kann es nicht schlimm sein, denn hauptsächlich macht sich Welt Sorgen ums Geld (Börse), empört sich über die Abzockerei von Erdogan und hat keine Ideen, damit für die Kinder der Erde am Ende alles wieder gut wird.

Mittwoch Die erste “Offene Sprechstunde” (OSP) in der Trans*Beratung an einem Mittwoch zu einer veränderten Zeit. Fühle mich gut. Eine Beratungsstunde wurde von Mutter/Sohn in Anspruch genommen. Vielleicht meldet sich F. mit oder ohne Mutter wieder. Die Mutter steht aber zu F., was schon mal sehr gut ist.

Donnerstag Am 28. März 1 Stunde “Licht aus” wg. earthhour (Klima: Rettet die die Erde für 1 Stunde)
Ab heute in Franfurt und Offenbach Luminale 2020 – gib alles. Völlig gaga fool3
(ist größtenteils später abgesagt worden – wg. Coronavirus, nicht wegen Hirnrissigkeit)

Pünktlichkeit bei der Bahn
Thomas Plaßmann
(Frankfurter Rundschau)
S. hat mich nach den Bürostunden in der Aids-Hilfe Hanau abgeholt. Wir sind dann zusammen zum Treff ins KUSS41 gefahren. Jetzt hat sie so alle für sie relevante Treffen kennengelernt. KUSS41 war für sie wegen Cliquenbildung eine Art “Fremde Begegnung”. Schwer da reinzukommen. vielbunt in Darmstadt fand sie viel offener und zugänglicher und dort will sie wieder hin.

Am Abend erlebten wir im Hauptbahnhof die Scheuer-Wende RB50/51: erst 5 Min, dann 15 min, es wurden 20 Minuten Verspätung, 35 Minuten und dann…: “fällt heute aus”. Bedeutet: irgendwo endet der Zug, und fährt von dort aus zurück. Ist somit wieder pünktlich. Macht sich dann in der Statistik positiv bemerkbar. Für S. und mich viel Zeit zum Nachdenken über das Sein oder Nichtsein im Frankfurter Hauptbahnhof.

Meldungen wegen Coronavirus, den Zugverspätungen gehen mir durch den Kopf.

Samstag Es war ein Treffen mit der ersten Vorsitzenden von Queer-Hanau bezgl. einer Aussprache im Café Schien geplant. Es rumpelt nämlich zwischen uns. Da sie kürzlich ignorierend an mir in der Alfred-Delp-Straße 10 vorbeigeschwebt ist, habe ich beschlossen mich nicht dem Virus auszusetzen, den Termin/sie zu ignorieren und nicht nach Hanau zu fahren, zumal schon Züge wegen Covid-19-Verdacht angehalten werden.

 

12. Woche vom 16. bis 22. März

Montag Die Regenbogencommunitys LSKH, kuss41 in Frankfurt, vielbunt in Darmstadt, haben bis auf weiteres alle Veranstaltungen abgesagt.

Da die Stadt Frankfurt ihre Einrichtungen auch schließt, fallen die angedachten Regenbogen-Workshops auch aus. Was mach ich mit der vielen Freizeit? Ob ich vor Ort in Hanau die Trans*Beratung in der AH mache, steht noch aus, wird am Donnerstag besprochen. Die aufgeführten Kommunikationswege der Trans*Beratung sind davon nicht betroffen.

Wegen unüberbrückbaren Differenzen mit der 1. Vorsitzenden von Queer-Hanau, bin ich von meinem Posten als 2. Vorsitzende mit sofortiger Wirkung zurück- und aus dem Verein ausgetreten, da die 1. Vorsitzende inzwischen drei Adressen mit Spam verbrannt hat – Telegram, Trans*Beratung und eine private Mail. Da werden u.a. Tatsachen verdreht. So hat sie behauptet ich hätte eine Vorstandsitzung für den letzten Samstag anberaumt. Als Beweis legt sie mir eine Mail vor, in der steht, daß sie diese Vorstandssitzung einberufen hat. fool3
Und wegen mir sind alle gekommen… scratch_one-s_head Ich wußte gar nix davon, denn ich habe ein Monat zuvor sie wissen lassen, daß ich nicht mehr das Vorstandspostfach wegen der unprofessionellen (Mail-) Kommunikation aufsuche. Das kommt davon, wenn man zig Mailboxen und Messenger zumüllt. Irgendwann kommt eben nix mehr bei einem Adressaten an. Naja, vorbei. Es gibt wichtigeres.

Mittwoch Unterwegs in Offenbach nach Frankfurt zu meinem Hausarzt. Habe mir dort ein Rezept abgeholt und mir ein paar Tips wegen dem Coronavirus geben lassen.

Bleiben sie daheim und keine sozialen Kontakte pflegen. Die Ausgangssperre kommt sowieso demnächst. Haben sie Netflix oder anderes? Schauen sie sich Serien an und nur im Notfall unters Volk. Einkauf und Spaziergang unter Berücksichtigung des Sicherheitsabstandes.

Frankfurt Hauptbahnhof
Es liegt was in der Luft…
Er hat dies mir mit Eindringlichkeit wegen meines Gesundheitszustandes auf den Weg mitgegeben, denn ich ich zähle zur Risikogruppe. Er muß es ja wissen, da er Facharzt für Innere Medizin ist und u.a. im Infektiologikum in Frankfurt viele Jahre tätig war. Ich fühle mich bei ihm gut aufgehoben.
Auf dem Rückweg wirkte der Hauptbahnhof gegenüber sonst wie ausgestorben. Das Mittagessen fiel heute in der DB-Kantine für mich als “nicht aktives Mitglied” aus.

Wenn ich einen trocknen Hals habe, viel reden oder mich bücken muß, huste ich. Das ist so. Muß ich was trinken, dann ist es weg. Vorhin sind sie im Getränkemarkt auseinandergestobt… Entsetzen in den Gesichtern. C’est la vie. Erinnert an eine Zeit, wo HIV/AIDS allgegenwärtig war.

Einer Trans*Bekannten wurde mitgeteilt, daß ihre GaOP verschoben wird. Ziemlich geknickt die Kleine. Kurz vor der Ziellinie das vorläufige Aus. sadguy

 
Donnerstag Heute habe ich mit Sibylle von der Aids-Hilfe Hanau das weitere Vorgehen in Sachen Trans*Beratung besprochen. Ich werde von Zuhause aus die Sprechstunden Mittwoch und Donnerstag machen, vorerst nicht in der Aids-Hilfe anwesend sein.

In Frankfurt bilden sich lange Warteschlangen vor Testzentren. Die Info einher: „Wenn sie bis Freitag nicht angerufen werden, sind sie negativ.“ Bis dahin kann sich das aber geändert, man sich das “Krabbeltierchen” eingefangen haben. Der Test ist also kein Schutz. Ansicht sollte die Kapazität für die ernsten Verdachtsfälle vorbehalten sein, nicht bei jedem noch so kleinen Hustenreiz. 200 Test können die Testzentren in Ffm täglich bewältigen.

Durch Hamsterkäufe kommt es in Hessen zu Engpässen. Dem Hanauer Oberbürgermeister platzt nun der Kragen. Gegenüber dem Radiosender FFH drohte er an, die Stadtpolizei zur Überwachung einsetzen zu wollen.

Wenn es tatsächlich weiter zu solchen asozialen Hamsterkäufen kommt, dann werden wir als Stadt einschreiten. (Oberbürgermeister Claus Kaminsky) good

Freitag Eine gute Bekannte bekam heute eine neue Küche und so saß ich mit meinem Linux-Notebook im Wohnzimmer und schaute ab und wann nach den Handwerkern. Ich wurde abgeholt.

Am Abend habe ich meinen Einspruch, gegen die nachgereichte Nebenkostenabrechnung (es fehlen noch ein paar Jahre), meiner Vermieterin in den Briefkasten geworfen. In Anbetracht des Coronavirus und ihrer netten sozialen Art (Arschloch, hau endlich ab), verzichte ich auf einen Kontakt. Die Nebenkostenabrechnung grenzt schon an Betrug/ein Wunschkonzert. Zum Beispiel hat sie ihren Strom in die Nebenkosten eingerechnet. Wir haben nur zwei Zähler. Einer davon ist mir. Meine Wasserzähler gelten nicht… Problem ist, mein Rechtsschutz gilt für den Fall nicht, da zu spät abgeschlossen. Muß ich anders kämpfen. Aber ich habe keine Kraft mehr, bin müde, denn die letzten drei Jahre waren energieraubender als die Jahrzehnte zuvor.

Aber ich freue mich schon auf die Zeit, wo die Pullis weggepackt und lockere Shirts angezogen werden können. Der erste sexy Frühling. Nur nicht geizen mit den Reizen (von Oma ist der Spruch glaube nicht… vielleicht aber doch)

Sonntag Am Abend hat die Sprechstundenhilfe meines Therapeuten angerufen und den anstehenden Termin am Dienstag abgesagt. Erst nach Ostern soll es vielleicht wieder möglich sein, eine Therapiestunde zu bekommen.

 

13. Woche vom 23. bis 29. März

Montag Ab heute dürfen in Hanau Waren nur noch in haushaltsüblichem Mengen an eine Person abgegeben werden. Die Stadt will rigoros gegen „Hamsterkäufe“ vorgehen, kündigt entsprechende Kontrollen an

90 Prozent der Menschen sind vernünftig, aber der kleine Teil der Unvernünftigen gefährdet zunehmend die Versorgungslage. (Oberbürgermeister Claus Kaminsky)

Jetzt kommen die Schenkelklopfer zu Wort:
“Dann gehe ich erst los, dann meine Frau, dann die Kinder…”
Es gibt schon Bekloppte fool3

Mit einem abgebrochenen Fingernagel muß ich die nächste Zeit klarkommen. Der Termin im Nagelstudio wurde heute, mit dem Hinweis auf Polizeikontrollen, abgesagt. Mogeln ist nicht. Muß dann eben viel gefeilt werden.

Von Felicia kam ein Tip wegen einer Wohnung in Hanau. Ich habe am Nachmittag dort angerufen und es wurde ein nettes Gespräch. Es kann sein, daß wir uns auf dem IDAHOT im letzten Jahr gesehen haben. Ist die Gegend in Kesselstadt (Google Map) und eine gemütliche Ecke von Hanau. Wäre schon toll, wenn das klappen würde.

Ich sitze schon den ganzen Nachmittag/Abend an diesem Blog und versuche das Schriftbild mit den anderen Fonts/Fontgrößen zu ändern/verschönern. Irgendwie mag das alles nicht so wie ich will. Der Cache löscht sich nicht richtig, zeigt immer das alte Zeug. Kann man 100x neu laden. gamer3

Dienstag Für S. auf Wunsch den Termin bei ihrer Therapeutin nachgefragt. Manchmal ist telefonieren eine große Hürde. Der Termin findet statt, allerdings unter den gebotenen Sicherheitsmaßnahmen. Ich brauche aber nicht mitkommen.

EinkaufsmarktDonnerstag Im Einkaufsmarkt findet man nun durch Pfeilmarkierungen am Boden den richtigen Weg – mit Sicherheitsabstand. Es halten sich derzeit nur wenig dran. Ein Hinweis auf den richtigen Weg mit Sicherheitsabstand wird mit “Halts Maul du Arschloch” quittiert. Das ist so die normale Umgangssprache in Offenbach-Lauterborn (und anderswo).

Freitag Der Freitag gehört Linux…

Samstag Habe seit ein paar Tagen wieder heftige Schmerzen in der rechten Brust, von der Mitte ausgehend. Wegen der Mietsache auch noch Magenkrämpfe. Lebenswert ist das Leben derzeit weniger. Viel zu viel Seelenschmerz und Sorgen.

Hessens Finanzminister hat sich von dieser Ebene verabschiedet. Ich hoffe für ihn, daß er dort wo er nun ist, seinen Seelenfrieden finden wird. Ich hätte ihn gerne begleitet. Er hat aber leider nicht angefragt.

 

14. Woche vom 30. März bis 5. April

Memories of Kassel
Memories of Kassel
sind Memories des Glücks
(auf dem Desktop)
Montag Heute ist wieder so ein Tag, wo meine Gedanken sich ständig um meine große Liebe kreisen. Obwohl der Seelenschmerz mit dazugehörendem Seelenwasser groß ist, ist es ein schönes Gefühl Lun/Susanne im Herzen zu haben, auch wenn ich, wie andere auch, vergeblich auf ein “Zeichen” warte. Nicht mal mehr der einfache T-Kontakt ist erwünscht. Dabei habe ich mal bei Lun auf der Bettkante gesessen… haben wir zusammen im Bett mit einer Tasse Kaffee den Morgen begrüßt. morning1       *seufz* unknown    Ich hoffe diese Krabbeltierchen docken nicht bei Lun/Susanne an und ihm/ihr geht es gut.

Ein recht turbulenter Nachmittag. Meine Vermieterin ist Meisterin im stalken. Und in dieser Funktion lauerte sie mir heute wieder auf und untersagte mir das Licht im Keller anzumachen. fool3 Zum einen bezahle ich das Licht im Treppenhaus, das läuft auf mein Zähler. Zum anderen brennen eine Leuchtstoffröhre und eine 40 Watt-Funzel im Keller. Beide zusammen kosten mich im Jahr minimum 150 Euro. Die Lösung: Wir haben zwei Zähler. Einer mir, einer ihr. Und für die Nebenkostenabrechnung nimmt sie ihren Zähler als Grundlage. Das habe ich anmerkend moniert, als sie angewackelt kam. Ich habe jetzt Richtung Anwalt etwas unternommen, denn das schaffe ich alleine alles nicht mehr. Und wenn ich dabei pleite gehe. Die Olle macht mich net kaputt. girl_devil

Dienstag Bin heute mit meinen Knipser um die Ecken gegangen. An sich wollte ich ein paar Bilder machen, habe aber kein Antrieb dazu gefunden. Ein andermal.

Mittwoch Viele Telefonate geführt. Der Anwalt, der meine Rechte in der Mietersache vertreten soll, wird mich den Rest auf dem Sparbuch kosten. Erinnert mich irgendwie an den Bauer, der all seine Kühe für die neue Melkmaschine verkauft hat. Umgedeutet: Recht bekommen, am Ende obdachlos. Muß nun alle Dokument für den Anwalt kopieren. Staples (Bürobedarf) hat aber zu…

Donnerstag Wieder Xampp (WordPress) installiert. Der Grund: Mir wird zuviel am Code herum gefuscht (mit den Updates kommen die Verschlimmbesserungen). Ich mußte schon zwei Mal nervige Elemente blockieren. Für eine gekaufte Version ist das zuviel des guten. Jetzt läuft eine ältere PhloxPro-Version und ich schaue mich nach was anderem um.

Covid-19: Frankfurt
Bedrückende Leere

Freitag Der frühe Vogel fliegt allein. Bin unterwegs zum Anwalt nach Frankfurt. Sehr bedrückend und beklemmend die Stadt. Wo sonst das Leben pulsierte, hier und da ein Mensch. Der Spielplatz verwaist. Kein Kinderlachen oder ausgelassenes Geschrei. Die Bahnen sind recht leer und im Regionalzug war ich allein unterwegs – zumindest in dem unteren Abteil. Am frühen Nachmittag Magenkrämpfe und Durchfall bekommen.

Samstag Im Netz eine Art “Stöckchen” gefunden. Die Fragestellung: Für was ist man in diesen Zeiten besonders dankbar? Eine Antwort: Für die Erfindung des Telefons. Hm… Telefon… Hm tapping Ich habe meinen Gedankengang dazu abgebrochen.

Auf dem Rechner MS-Teams installiert. Der Arbeitskreis “Regenbogen Rhein-Main Frankfurt” will über dieses Programm das abgeblasene Treffen abhalten. Warum nicht RIOT oder so (Matrix-Protokoll)? Die französische Regierung setzt darauf… Begeisterung macht sich bei mir anders bemerkbar.

Covid-19: Warteschlange

Heute am Samstag ist die Warteschlange vor “dm” im Ringcenter Offenbach auffallend länger als sonst. Ob die Hamster-Vorräte schon aufgebraucht sind? Erstaunlich ist aber, was hier funktioniert, läuft nur 800 Meter weiter westlich total ins Leere, dort, wo die Pfeile am Boden kleben, wo Hinweisschilder angebracht wurden, wie das nun mit dem Ein- und Ausgang gegenüber sonst ist, damit der Sicherheitsabstand erhalten bleibt. Aber nur wenige beherzigen die Regeländerung.

Stadtwald um die Bieber
Unterwegs im Unterholz
2 Meter Abstand halten dürfte hier nicht schwerfallen
Sonntag Die Gesundheit mahnt mehr Bewegung an. Die Experten erzählen was von 10.000 Schritte – täglich. Das war vor meinen OPs kein Problem. Kleinischkeit. Das sieht heute ein wenig anders aus. Es gelingt, wenn einiges ansteht, wie Termine in Hanau oder Frankfurt. Auch wenn ich mich mit Robert in Offenbach treffe und wir gemeinsam am Main spazieren. Ansonsten sieht das schlecht aus. Mit ach und Krach 12.000 Schritte heute- trotz Wald. Nicht so toll.

Auf den offiziellen Waldwegen war einiges los. Ich dachte ja, bevor ich die heimischen Wände verließ, bleibe dem Main fern da dort bestimmt Volkswandertag ist, aber um die Bieber hinter Offenbach war auch nicht gerade wenig Volk unterwegs. Vor allem viele Radfahrer_innen kamen von hinten, von vorne… wohin nur ausweichen? Abseits der “Rennstrecke” ist auch noch Platz. Vorteil: Die Wildwege abseits der Waldautobahn meiden die Radfahrer – wegen “Plattfüße”. Bleibt somit viel Platz für Waldläufer_innen wie mich. smile

Skate Heusenstamm
Los geht’s!
(Bald wieder)
Die Stille, die verlassene Stätte am Rande der Stadt erinnert einen daran, daß etwas anders ist. Wie auch Spielplätze für die Kleinen, sind auch die Sportstätten nebst Skatepark für die Großen geschlossen. Aber irgendwann sind sie dort wieder anzutreffen, die Jugendlichen mit ihren Brettern auf Rollen, die sich in halsbrecherischen Figuren üben.

Hätte mir gerne noch ein Eis auf dem Heimweg gegönnt, aber alle Eisdielen sind in Hessen geschlossen. Nicht mal der Straßenverkauf ist erlaubt. Die Begründung: Der Sicherheitsabstand wurde zu oft nicht eingehalten. Kann ich bestätigen. Selbst wenn die Eisdielenbesitzer Vorkehrungen treffen, interessiert die Wegführungen, der Hinweis auf die Abstandsregel einen Ego wenig. Deswegen kein Eis auf dem Heimweg. Danke liebe Mitmenschen.

 

15. Woche vom 6. April bis 12. April

Dienstag Honorarvertrag mit Anwalt wg. der Mietgeschichte abgeschlossen und hingebracht. Jetzt bin ich nicht mehr allein. smile

Am Abend hatten wir die Regenbogen-MSTeam-Sitzung. Hat sich ganz gut angefühlt. Sandra von der dgti hat mir das alles nett erklärt. Jetzt muß ich nur noch die Webcam dazu finden und diese an den Rechner andocken. Nur wo ist die? Neulich hatte ich sie noch in den Händen gehabt. Ein Relikt aus einer anderen Zeit.

Mittwoch Grenzgang. Thema für das Blog: Frühling in der Großstadt (oder ähnlich). Rucksack mit Foto und durch Offenbach gelaufen. Ziel ist es nicht die Gärten abzulichten, sondern die Bäume mit Perspektive zu den Häusern (wenn machbar). Jedenfalls beide zusammen. Ein Obdachloser lag auf einer kleinen Mauer, hat geschlafen und hin und wieder ganz schön gehustet. Habe die Polizei über die normale Nummer angerufen (nicht 110). Die wollten sich die Sache mal anschauen und ich brauchte nicht zu warten. Ich mache mir da schon Gedanke um jene, die kein Heim haben und dann sich den Virus einfangen.

Donnerstag Wohnungsbesichtigung in Hanau. Wenn das klappen würde, wäre das schon toll. Ein Mensch ist vor mir in der Interessentenliste. Das Anwesen liegt in Kesselstadt und kann eine Geschichte erzählen. Ist also schon älterer Bauart. Anschließend bin ich mit Felicia in die Aids-Hilfe gefahren. Sie wohnt ja auch dort und hat mich dann mitgenommen. War schön wieder mal dort zu sein und mit Sibylle zu quatscvhen. Sie hat Mund-Nasen-Dingens genäht (vorsicht Abmahner unterwegs, deswegen Dingens). Die muß ich aber vorher in heißes Wasser länger legen (abkochen), hat sie gesagt.

Freitag Heute die erste kleine Fahrradtour nach meinen vielen GaOPs unternommen. Ich mußte allerdings das Rad zur Tankstelle schieben, da beide Reifen platt. Hat mich 1 Euro gekostet. Luft tanken ist für Radfahrer nicht mehr umsonst. Zumindest nicht in der Jet-Tankstelle (Odenwaldring). Anschließend ging es mit Rucksack und Knipser los, Bilder für das Blog machen. Thema immer noch: Frühling in der Großstadt. Die Touren, die ich vor den OPs gemacht habe, sind noch lange nicht drin. Es ging so halbwegs, allerdings ist die Kombination Schritt/Sattel noch nicht sooo toll.

Samstag Der Tag zuhause (Computer Backups machen, Grafiken für den Blog neu kreieren, Regal abbauen und Zeug in Kisten packen) Die Webcam gefunden. Kann dann mit einem Lächeln den Datenschutz verteidigen. wink

 

16. Woche vom 13. April bis 19. April

Montag Schreibe später weiter. Gibt Problme mit dem Blog der Trans*Beratung. sad (done 9:45 Uhr)

Ich weiß ja nicht, wer für Träume zuständig ist. Um 4 Uhr war ich wach, alles ok. Um 5 Uhr auch noch, da habe ich mal auf die Uhr geblinzelt, aber dann…

Im Traum war ich irgendwo mit ganz vielen in einem Haus. Lun (Susanne) war auch da. Allgemeiner Aufbruch, alle sind gegangen. Und weil ich soviel Seelenschmerz bezgl. Lun habe, wollte ich Lun fragen, was es für Tricks gibt, damit man das in den Griff bekommt, denn Lun ist ja eine Art Therapeut_in. “Hi Lun, sag mal, du bist doch Therapeut_in…” Weiter bin ich nicht gekommen, denn da kam so ne blöde Nudel und ist in unserer Gespräch reingeplatzt. Da habe ich dann nicht weiter gefragt, mich nicht getraut, weil das geht die andere ja nix an. Bin ich gegangen, drehe ich mich rum, sehe ich Lun mir nachkommen. Lun weinte. Ich gehe auf Lun zu und da dreht Lun sich ab und signalisiert mir, daß es vorbei ist und geht weg.

Braucht wer (es) so einen Film am Ende einer Nacht? Ich nicht. Der Tag ist heute gegessen. cray

Dienstag Ich muss ins Endo ein Rezept abholen. Ich hätte es mir auch schicken lassen können, aber ich muß raus, Gedanken frei bekommen. Unterwegs den Frühling zu sehen bekommen smile

Frühling
Entenfamilie am Friedrichsweiher in Offenbach
Der Hauptbahnhof war wie ausgestorben. So habe ich ihn noch nie gesehen, nicht mal während einer Nachtschicht als Lokführer* Im Endo selbst hohe Sicherheitsvorkehrungen. Im Treppenhaus wurde abgefragt, wer was wollte, dann bekam man die Regeln erklärt und wurde einzeln reingelassen. Hat sich bei mir mit Abholung des Rezeptes erübrigt.

Computerwelt mit Politik erzählt was von einer App die kommen soll. Die falschen Zuflüsterer sind hinter der Politik zugange.

Ich habe während der Osterfeiertage eine Domain beantragt – Capitol Post. Die ist nun freigeschaltet. Ich möchte diesen Blog hier mehr mit einer persönlichen Note versehen. Bereiche müssen raus und werden ins Capitol verschoben. Neues Theme wird hier dann auch ein Teil der dieser Geschichte werden. Ich kann aber noch nicht sagen wie. ES wird eine Geschichte zwischen mir und mir. Ich vertraue da auf meine Weiblichkeit.

Mittwoch
Heute habe ich die Fingernägel gemacht bekommen – privat und mit Mund-Nasen-Dingens (MND). Zwei waren böse abgebrochen, haben den Nagel unter dem Gel beschädigt. Da mußte so ein künstliche Nagel zum Einsatz kommen. Sieht man aber so nicht. Ist kein Püppi-Fingernagel, das wäre dann ja nicht ich. Sind aber im French-Design – wie immer. Mit dem Mund-Nasen-Dingens ist die Brille beschlagen, dann habe ich auch noch Kaffee verkleckert. Und Luft bekommen ist noch mal schlechter dadurch geworden. Das kann was werden, wenn die MND-Pflicht kommt. sad

Sonntag Lun (Susanne) hat heute Geburtstag. Ich habe über den Anrufbeantworter Glückwünsche hinterlassen und über eine sms eine Einladung ausgesprochenen, den Frühling an meiner Seite für eine kleine Zeit zu genießen – in Gedanken.

 

17. Woche vom 20. April bis 27. April

Diese Woche gehört dem Internet und WordPress. Ich werde einige Beiträge von anika-f.de nach capitol-post.eu verlegen. Das bedeutet viel und noch mehr past & copy. Dazu Bilder verlegen, neu verlinken, SEO neu in den Beiträgen konfigurieren (so gut es eben mit meiner Blogphilosophie geht). Nein, die Vorgehensweise das alles über Export/Import der Datenbank zu bewerkstelligen hätte nicht viel gebracht. Ich will nicht alles sondern nur Teile des Blogs. Und den Inhalt muss ich sowieso anpassen, jeden einzelnen Artikel.

DienstagWie jeden Tag, war auch heute Kaffeekränzchen über Teamspeak angesagt. Ich habe mich mal eingeloggt. Funktioniert ganz gut mit der “alten” WebCam (LiveCam Cimema HD). Ich weiß gar nicht mehr für was ich die mal angeschafft habe. Ist schon komisch, 30 Minuten reden, zuhören, dann wieder Stille, die bekannten Gesichter sind weg. Ich weiß nicht, ob das alles so gut ist. Das macht was mit mir.

Mittwoch Eine Trans*-Bekannte hat eine besorgniserregende Mail geschrieben. Ich habe ihr angeboten, daß wir uns heute abend über das Telefon austauschen können. Besser wäre ja wir könnten uns sehen und reden. Ist aber leider nicht.

Samstag Ich lege heute eine kleine Pause ein. Meine Augen bereiten Probleme. Lange Sitzungen vor dem Monitor vertragen sie nicht mehr. Vielleicht sind 12 Stunden zu viel. Morgen ist auch noch ein Tag. Ich mache heute sogenannte Vorarbeiten für einen Umzug. Am 4. Mai muss ich den Sperrmüll raus stellen. Es gilt nun abzubauen und dann zu entsorgen. Überlebt den Umzug sowieso nicht. Haus ist dann abgebrannt.

Sonntag Heute ist von grundauf eine traurige Stimmung in meiner Seele. Ich weiß nicht was mit mir los ist. Trotz Blog-Beschäftigung hat sich keine Änderung einstellen wollen. Aber die Seitenblick-Artikel sind nun in Capitol Post anzutreffen. Wenigstens etwas. Tabletten habe ich auch wieder vergessen. sadguy

 

18. Woche vom 27. April bis 03. Mai

Montag Bin in den Getränkemarkt ohne Schutzmaske, die ab heute Pflicht ist. Hatte ich total vergessen. Der Getränkemarktbesitzer war davon nicht begeistert, hat mich mit sehr lauter Stimme wissen lassen, hier geht gar nix ohne Maske. Bin ich wieder heim, habe sie geholt und vor dem Markt angezogen. Im Markt selbst hat er keine Maske getragen, es war auch keine Schutzvorrichtung vohanden und auf Nachfrage bekundete er, erbraucht das nicht. Dazu ließ er mich wissen, daß wenn er das sagt, es so gilt.
Daheim angekommen, habe ich eine Mail an das Ordnungsamt geschrieben, nachgefragt ob das so rechtens ist. Kann ja sein das er recht hat.

Dienstag Das Amt hat geschrieben:

Schönen guten Tag,

die aktuellen Auslegungshinweise zur geltenden Verordnung sehen in der Tat keine generelle Maskenpflicht für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Geschäften vor, sofern andere geeignete Schutzmaßnahmen getroffen werden, beispielsweise Trennscheiben.

Wir werden uns das einmal anschauen.

Freundliche Grüße!

Mittwoch Heute war ich Cola im Getränkemarkt holen, die Angestellte ließ mich wissen, daß viel Ärger auf mich wartet. Toll, wieder mal verkehrte Welt. Neuerungen im Laden: An der Kasse ist nun ein Schutz angebracht worden. Sie will mir alles mal erzählen, wenn keinen Kunden da sind, sie mehr Zeit hat.

Ab heute verschiebe ich die Beiträge von hier nach CAPITOL POST. Hier soll alles persönlicher werden. Habe aber noch keinen Plan wie alles werden soll. Theme ist von CheerUp.

Freitag Farbthema und Namen gefunden smile War auf einmal da. Ist manchmal so. Da überlegt man und überlegt, kommt nix bei rum… und dann, auf einmal liegt es vor einem.

Samstag Heute war ich in Hanau, habe mich mit M. getroffen und einen Spaziergang im Schloßpark gemacht. Haben über einiges geredet und die Sonne hat sich sogar gezeigt, trotz Regenwolken.

Sonntag Y. hat vor ein paar Tagen über Telegram geschrieben, habe es mir heute angeschaut (mag derzeit kaum Telegram anklicken). Y. bekommt nun Hormone verabreicht, ist happy und macht Instagram-Videos. Foolow me, so die Botschaft. So hat sich nun doch alles für Y. zum guten gewendet. smile

 

Tagebuch Fantastische Frauen
Fantastische Frauen
Blick von der Schirn auf den Römerberg

19. Woche vom 04. Mai bis 11. Mai

Montag Im Getränkemarkt ließ mich die Angestellte wissen, dass ich Hausverbot habe. Sie hat mir erzählt, was das Ordnungsamt dort veranstaltet hat. Muss schon heftig gewesen sein. Aber sie verkauft mir trotzdem Getränke. Ich darf nur nicht zu früh kommen.

Dienstag Ich habe festgestellt, dass meine Fahrkarte ungültig bzw. abgelaufen ist. Muss eine neue besorgen. Dort angekommen hat wegen dem Corona-Virus die Behörde geschlossen. Die dortige Auskunft: Antrag ausfüllen und mit der Post schicken.

Mittwoch Den Antrag habe in den dazugehörigen Briefkasten geworfen. So weiß ich wenigstens, dass er angekommen ist. Anschließend einen Altstadtbummel durch Frankfurt gemacht. Mit dem Smartphone ein paar Bilder gemacht. Mal schauen, vielleicht reicht es für einen Blogbeitrag. Die Ausstellung in der Schirn “Fantastische Frauen” wurde bis 5. Juli verlängert. Allerdings muss man eine Art Zeitfenster bei der Schirn buchen, weil nur so die Kontrolle über die Besucher gewährleistet ist. Mal schauen, wann ich da zugegen bin. Jedenfalfs werde ich eine Buchung vornehmen.

Donnerstag Am Abend gab Beko Einblicke ins IndieWeb. Ich glaube das nennt sich Webinar. Mit Cam und tolle Erklärungen. Vertraut war mir einiges durch WordPress, aber wie er die Netze so auswirft, was da alles gibt und machbar ist, ist schon toll. Es soll noch einen Teil Bekos Webinar geben. Und Beko hat was im WordPress-Blog, was ich auch gerne hätte. Dazu müßte ich es aber erst kapieren wink

Freitag und Samstag Bin bin dem Blog hier ganz zufrieden. Sind zwar viele Artikel nach CAPITOL POST gewandert, aber dafür ist dieser Blog nun mit einer persönlichen Note versehen.

Sonntag Feintuning hier im Blog phil_04 | Katastrophenalarm im anderen Blog gamer3
Hier im Blog die Mediathek aufgeräumt. Ordnung muss sein.

 

20. Woche vom 11. Mai bis 17. Mai

Montag Absage von der Wohnung bekommen, wo ich gerne hingezogen wäre, da der Interessent vor mir die genommen hat.

Mittwoch Der ANDERSraum ist jetzt in der [matrix] – dem Datenschutz zuliebe. Man kann ja bald nicht mehr hinsehen, was sich da in die Hände der Datenkraken begibt.
Lieber arm an likes, als nackt im Internet unterwegs.

Donnerstag CAPITOL POST bekommt das alte Theme Pinboard. Phlox Pro ist zum wiederholten male durch einen nicht ganz netten Bug aufgefallen, mit ganzen Blog umgefallen. Irgendwann ist auch mal gut. Ich habe was besseres zu tun, als mich mit derartigen Unzulänglichkeiten zu beschäftigen.

Freitag: Fingernägel sind wieder ok. Das Design -> Frensh Nail (mit Sichelmond und Glitzer (Sternenhimmel) am kleinen linken Finger). Bild wird nachgereicht.

Samstag WordPress-Tag. Alle drei Blogs bearbeitet, umgestellt, einem Update unterzogen, Plugins ausgewechselt…)

Sonntag: Heute kein PC, auch kein IDAHOBIT. Ich bin mit mir unterwegs in Hessen gewesen. War mir heute wichtiger als alles andere. smile

 

21. Woche vom 11. Mai bis 17. Mai

Montag Ich muß ein bißchen Maß halten. Da ich bedingt durch die vielen OPs längst nicht mehr so viel laufe wie noch 2017, muß ich auf anderem Weg versuchen, daß der Bauch nicht die Hauptsache an meinem Körper wird. wink Nach 18:00 Uhr nix mehr essen und vor allem nicht mehr essen als ich an kcal verbrauche. Fitbit (mit Google) und FDDB sind wieder am Start.

Ein paar ANDERSraumkarten in Offenbach verteilt und bei der dortigen AIDS-Hilfe wegen einer Beratungsanfrage reingeschaut.

Dienstag Heute war unser Team in der AIDS-Hilfe Hanau wieder mal vollzählig anwesend. Natürlich haben wir auf den Sicherheitsabstand geachtet. Mit Mathias einige Trans*-Dinge durchgesprochen und erörtert. Es war ein sehr schöner Nachmittag.

Mittwoch Mit M&M (Trans* und Queer) einen Bummel durch Hanau gemacht. Eine Genußtour muß auch mal sein. Beim Chinesen eingekehrt und es hat richtig gut geschmeckt. Ich hatte Reis mit Obstgemüse, Soße süß/sauer und Ente (ja ich weiß). Unterwegs noch eine Leder-Kette bei schickimicki-schnickschnack für das Triskele vom Glauberg gekauft. Das alte Lederband war nicht mehr schön. Ein ganz toller Laden in Hanau. yes

Queer Definition Of Life
ANDERS (Queere Beilage von CAPITOL POST)
Donnerstag Ein M vom Mittwoch hat heute frei wink . Das andere M natürlich auch, aber ist krank geschrieben. Von daher gilt das nicht.
Ich habe in der Früh einen DSGVO-Kalender für unser AIDS-Hilfe-Team eingerichtet. Dienstag bekomme ich das Feedback, ob das so ok wie angedacht, damit sich das Beraterteam nicht auf die Füße tritt. Schaut man nach: Wer ist im Büro, wer im großen und kleinen Raum…. danach kann man dann seine Termine ausmachen und trägt sich ein.

Bevor es in die Chill Out-Zone geht, noch ein neues Cover für ANDERS gemacht. Das ist so eine queere Geschichte in CaPITOL POST – mit Film und Terminen. Mit den Terminen wird noch (Covid-19) und dann gibt es wieder viel zu lesen und zu entdecken.

Beim Portemonaie ausräumen, habe ich festgestellt, dass ich noch eine unbenutze ICE-Fahrkarte vom letzten Jahr habe. Gültig bis Mitte Juni. Mal schauen wie das Wetter dann so mitspielt, denn ich will ja noch nach Kassel in den Bergpark. ICE ist schnell dort, kan ich viel herumlaufen. smile