Zwei Männer und ein Baby

Was spricht gegen zwei Männer die ein Baby adoptieren wollen? Ansich nichts. Und wenn diese Männer auch noch homosexuell sind? Dann viel. Gesellt sich proforma zu den Männern noch ein Mädel, damit die Gesellschaft beruhigt einschlafen kann, dann ist wieder alles in Ordnung. Oder doch nicht?

Heute Abend um 23.30 Uhr in Sat.1, stellt Claus Strunz die Frage in seiner Sendung “Eins gegen Eins”:

Adoption: Sollen homosexuelle Paare Kinder adoptieren düfen?

Natülich. Warum nicht? Und nicht nur eins, am besten gleich eine Fußballmannschaft, wie Steven und Roger Ham es in Amerika taten. So tauchte kürzlich in der Eule folgende Überschrift berschrift auf:

Two Gay Dads, 12 happy Kids

Will man sich den langen englischen Text nicht antun, so gibt es einige Bilder des munteren Haufen (Link im Artikel), um zu der Erkenntnis zu gelangen, daß solche Diskussionen hierzulande völlig überflüssig sind. Statt Kinderheim oder anders, dem Baby/Kind die Chance geben, eine Familie zu haben. Und auch die Homosexuellen haben Omas und Opas, Tanten und Cousinen. Die Sächsische Zeitung zeigte ebenfalls ein www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2746795 Beispiel auf, daß nun absolut nichts gegen eine Adoption spricht (meine Eule ist einfach super). Und man kann den Männern nur alles Gute wünschen. Mögen die Kleinen den Himmel auf Erden haben. Daß hierzulande immer alles auf den Sex reduziert wird, spricht für die Gesellschaft. Aber was ist mit der Seele und das Wohl derjenigen um die es geht? Sollten sie nicht gleiche Aufmerksamkeit bekommen? Würde die Gesellschaft mit gleichen Argusaugen auf die Kinder der Heterofamilien schauen (einschl. Umfeld, Auslöser etc.), würde es vielleicht nicht so gewaltverherrlichend auf den Gassen zugehen.

Wer will, 23.30 Uhr in Sat.1. Ich bin allerdings in Boston auf Vox unterwegs. Letzte Woche gab es dort eine interessante Folge, weswegen es demnächst hier eine kleine Austergeschichte gibt. wink

Link: Lesermeinungen aus der www.faz.net FAZ (2009)

Update 10.02.1019: Links gelöscht, da nicht mehr verfügbar und angepaßt

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